Untergruppenbach Konzert auf Burg Stettenfels "Jäger, Jungfern und Gefangene" Die Stuttgarter Choristen boten dem Wetter zum Trotz einen sommerlichen Abend im Stettenfels-Gewölbe. (...) Der von Trompeten und Flügel (Stephen Hess) begleitet Einzug der Gäste auf der Wartburg aus dem Tannhäuser und die emotionale Gestaltungskraft von Tenor Holger Ries in der Walküren-Arie des Siegmund schaffen im Handumdrehen eine Atmosphäre wie in einem festlichen Opernsaal. Mit Strahlkraft und unangestrengt in den Höhen begeistert Ries als Max im "Freischütz" ebenso wie in Beethovens "Fidelio". HEILBRONNER STIMME 27.07.2017 (Monika Köhler)

Zwingenberg Die Fledermaus "Mein Lieber, falscher Herr Marquis". (...) Im Neckartal gibt die "Fledermaus" ein kleines Feuerwerk. (...) Wem es bei Johann Strauß aufs Singen ankommt, der muss sich an Holger Ries halten. Schon seit 2001 ein Zwingenberger Urgestein, zeigt er noch keine Abnutzungserscheinungen und reichert seinen Part des Alfred mit Zitaten prominenter Strauß-Kollegen an - Lehár und Weber. MANNHEIMER MORGEN 06.08.2013 (Hans-Günther Fischer) [Link]

Zwingenberg Die Fledermaus "Fidel hammer's auf dem Ball und im Knast" So geht's auch: "Die Fledermaus" von Johann Strauß, diejenige Operette, die mit einem ganzen Genre versöhnt, völlig ohne Verfremdung erzählt und damit - auch künstlerisch - einen großen Erfolg erzielt. (...) Der "erste Tenor" ist an diesem Abend eindeutig Holger Ries (als Gesangslehrer Alfred). Kein Wunder, dass bei ihm - und seinen Ausflügen zu Lehár ("Dein ist mein ganzes Herz") und Weber ("Durch die Wälder durch die Auen") - die Frauen schwach werden. FRÄNKISCHE NACHRICHTEN 06.08.2013 (Jürgen Strein) [Link]

Zwingenberg Die Fledermaus "Ich lade gern mir Gäste ein". In Zwingenberg erlebte "Die Fledermaus" in der werkgetreuen Inszenierung von Andreas Lachnit eine umjubelte Premiere. (...) Holger Ries zeigt als Gesangslehrer Alfred und Verehrer von Rosalinde schon zu Beginn, dass er den Schalk im Nacken hat. Dem geschmeidigen Tenor kommt als Charmeur in der Verwechslungskomödie kein unwichtiger Part zu, und er erfreut das Publikum, wenn er immer wieder (auf anachronistische Weise) gesungene Zitate von Lehar einstreut wie "Dein ist mein ganzes Herz" oder "Gern hab ich die Fraun geküßt" (...). RHEIN-NECKAR-ZEITUNG 05.08.2013 (Heide Seele) [Link]

Zwingenberg Der Freischütz Andre Wittlich inszenierte Webers romantische Oper als Märchen / Wabernde Nebelschwaden und Stimmen aus dem Off. Es war einmal in der Wolfsschlucht... (...) Holger Ries sang erstmals den Fürsten mit kerniger Stimme - ein erfrischend natürliches Debut. FRÄNKISCHE NACHRICHTEN 05.08.2013 (Jürgen Strein) [Link]

Letmathe Operettengarten Tenorgesang zum Genießen und Comedyspaß zum Schießen. Comedy, die Tränen in die Augen treib, und Operettenmelodien die zum Träumen verleiten. Beides war am Samstag im "Operetten"-Garten der Familie Pollmeier an der Lenne zu erleben. (...) Mit dem Charaktertenor Holger Ries hatte die Literaturvereinigung Melange einen Könner seines Fachs engagiert. Der Künstler, der auf Bühnen in ganz Deutschland zu hören ist, gab sich vor rund 80 Zuhörern charmant und humorvoll und glänzte durch seine wunderschöne Tenorstimme. Ob er vom "Weißen Rössl am Wolfgangsee" sang, oder vom Sigismund, der nicht dafür kann, dass er so schön ist - das Publikum konnte sich an einem bunten Strauß beliebter Operettenmelodien erfreuen und sich im Land der Träume wähnen. Manch einer hätte vielleicht sogar gern mitgesungen. DER WESTEN 16.07.2013 (Helmut Rauer) [Link]

Zwingenberg Fidelio Warten auf die Polizeireform. Gut, die Wolfsschlucht wird an diesem Abend nicht gebraucht. Aber hinunter geht es im "Fidelio" ebenfalls, bis in das finstere Gewölbe eines Kerkers. (...) Holger Ries gibt dem Jaquino das, was dieser Inszenierung zuweilen fehlt: das Drängende. MANNHEIMER MORGEN 06.08.2012 (Hans-Günter Fischer)

Zwingenberg Die Lustige Witwe. Der Noch-Intendant und Dirigent der Zwingenberger Schlossfestspiele, Karsten Huschke, hat natürlich Recht: Lehárs "Lustige Witwe" ist dem "silbernen" und glamourösen Zeitalter der Operette vor dem ersten Weltkrieg zugehörig. (...) Ansonsten hängt die Sache hauptsächlich am komödiantischen Talent der Hauptpersonen. Und das kann sich sehen lassen: Stefan Müller-Ruppert als Baron, der alles daran setzt, "fürs Vaterland zu erben", ist wie immer eine bühnenfüllende Erscheinung. Holger Ries, sein nur dem ersten Eindruck nach vertrottelter Adlatus, steht ihm wenig nach. MANNHEIMER MORGEN 09.08.2012 (Hans-Günter Fischer)

Gelsenkirchen Das Kind und der König Neues ohne Naivität. Mit einem Königreich, in dem sich Kinder nicht aufhalten dürfen, in dem Lachen und Singen verboten sind, stimmt etwas nicht. Das merkt der Knabe Lars schnell, und das merken auch rund 300 Grundschulkinder, die an diesem Morgen das Musiktheater im Revier besuchen, um sich die Kinderoper Das Kind und der König anzusehen. (...) Holger Ries´ Harlekin/Clown Nepomuk wird schnell zum Liebling der Zuhörer, sein fülliger Tenor zeichnet sowohl die komischen wie die ernsten Seiten seiner Rolle und ist besonders gut zu verstehen. OPERNNETZ 21.12.2012 (Horst Dichanz)

Flensburg Zar und Zimmermann Da klappern die Holzschuhe wieder: Die Holzschuhe auf der Bühne des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters.  (...) Aber klappern ist leicht untertrieben - denn in seiner Inszenierung lässt es Operndirektor Markus Hertel richtig krachen. (...) Als Zar Peter wandert Bariton Jörg Sändig souverän und stimmlich elegant auf dem Grat zwischen Seriosität und Emotion. Tenor Holger Ries überzeugt als sein buffonesker Widerpart Peter Iwanow (...) Großer Spaß! FLENSBURGER TAGEBLATT 24.05.2011 (Christoph Kalies)

Flensburg Jekyll & Hyde feiert umjubelte Premiere am Landestheater Flensburg. Dr. Henry Jekyll ist durch und durch gut. Ein Idealist. Ein Träumer. Jekyll will die Menschheit vom Bösen heilen. Und er glaubt fest daran, dass ihm das mit seinem Serum JH7 gelingt. Aber die Krankenhausleitung verhöhnt ihn bloß. Also muss er sein Wundermittel selbst ausprobieren. Dr. Jekyll wird zu Mr. Hyde. Und so gut der eine ist, so böse ist der andere. Irgendwann übernimmt das finstere Alter Ego die Kontrolle, lässt sich auch durch Unmengen vom Gegenmittel nicht mehr vertreiben. (...) Überzeugend auch die übrigen Charaktere wie Holger Ries als Jekylls Freund Utterson. FLENSBURGER TAGEBLATT 29.03.2011 (Christoph Kalies)

Flensburg Eine Nacht in Venedig. Walzer-Seligkeiten mit Casanova-Verschnitt. Musikalisch voller Schwung, szenisch altbacken: Johann Strauß' Operette "Eine Nacht in Venedig" am Landestheater. (...) Das Komödiantenpaar war bei Holger Ries (als Koch Papacoda) und Brigitte Bayer (als Zimmermädchen Ciboletta) in guten Händen - beide mieden die allzu platte Burleske und erfreuten stattdessen mit rhythmischer Präzision und einer selten gewordenen, erstaunlichen Textverständlichkeit. KIELER NACHRICHTEN 20.12.2010 (Detlef Bielefeld)

Flensburg Eine Nacht in Venedig Italien-Klischees à la Las Vegas. Das Landestheater Schleswig-Holstein feiert eine gelungene Premiere der Operette "Eine Nacht in Venedig". Alles echt italienisch. (...) Zimmermädchen Ciboletta (...) schlägt für ihren drolligen Papacoda (mit charaktervollem Buffotenor: Holger Ries) ganz direkt den Posten des Leibkochs beim Chef heraus. Flensburger Tageblatt 20.12.2010 (Christoph Kalies)

Flensburg Operngala stürmisch bejubelt  Premiere. Mit einem denkwürdigen Abend kämpft das Landestheater um seine weiter Existenz. (…) Mit einem leidenschaftlichen Auftritt demonstrieren die Sängerinnen und Sänger vom Opernensemble, Chor und Extrachor des Landestheaters und nicht zuletzt das Landessinfonieorchester unter der Leitung von Peter Sommerer, warum in der schleswig-holsteinischen Theaterlandschaft auf sie nicht verzichtet werden kann. (...)Holger Ries brilliert als stotternder Wenzel aus der 'verkauften Braut'. FLENSBORG AVIS 06.04.2010 (Lars Geerdes)

Flensburg Opern-Gala des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters „Starke Stimmen gegen die Sparwut“ (…) Über vier Jahrhunderte  erstreckte sich der Reigen von berühmten Arien, Szenen, Ensemblestücken, Orchester- und Chorwerken, den man da präsentierte. Von Purcells "If love is a sweet passion" (…) über Holger Ries' anrührend-komische Darstellung der Stotter-Arie des Wenzel aus Smetanas "Die verkaufte Braut". Flensburger Tageblatt 06.04.2010 (Christoph Kalies)

Zwingenberg Die Csárdásfürstin Gastgebers Höflichkeit und musische Etikette (...) Komtesse Stasi (...) erhält von Ingrid El Sigai grazile Attraktivität und passt genau zu dem Publikumsliebling Holger Ries, dessen treuherziger Graf Boni die meisten Lacher und den stärksten Applaus auf sich zieht. Mannheimer Morgen 11.08.2009 (Monika Lanzendörfer)

Zwingenberg Die Csárdásfürstin "Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht" (...) Besten Spaß verbreitete der Vollblutkomödiant Holger Ries als Graf Boni, der sein Credo "Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht" höchst überzeugend sang. Zum Schießen komisch waren sein Paprikasch-Akzent und seine ungarischen Wortverdreher: Kein Wunder, wenn ihm am Ende die Comtesse Stasi erliegt. Rhein-Neckar-Zeitung 11.08.2009 (Rainer Köhl)

Flensburg Wozzeck (...) Man ist betroffen - sowohl vom Bühnengeschehen wie auch von der musikalischen Ausdeutung der Partitur durch Flensburgs neuen, jungen GMD Mihkel Kütson, der die Schwierigkeiten mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit meistert. (...) Dazu Sänger, deren spürbare Kompetenz für diese Musik dem Haus Ehre macht (...). (...) Der Hauptmann von Holger Ries mit charaktervoll-offener Tenorhöhe (...) bleibt im Gedächtnis.                      Opernwelt November 2007 (Gerhart Asche)

Flensburg Anatevka „Applaus für den Milchmann“ (…) Für die insgesamt 36 Rollen hatte Generalintendant Michael Grosse wohl fast das ganze Landestheater-Ensemble auf die Bühne gebracht. Dabei gelangen faszinierende Ensemble-Szenen wie etwa im Wirtshaus oder bei der Hochzeitsfeier von Zeitel und Mottel. (…) Holger Ries überzeugte als schüchtern-ängstlicher Schneider Mottel. Flensburger Tageblatt 27.02.2007 (Christoph Kalies)

Flensburg Frau Luna. Dem Landestheater gelingt mit der Inszenierung von Paul Linckes Klassiker trotz manch bloß boulevard-theatralischer  Momente eine freche, forsche, ja poppige Aktualisierung des Stückes, das einst die „Berliner Operette“ als eigenes Genre begründete. (…) Holger Ries ist ein forsch naiver Luft- und Lustschiffer-Steppke. Kieler Nachrichten 25.09.2006 (Jörg Meyer)

Flensburg Operetten-Premiere. Mit dem gute Laune-Spender „Frau Luna“ zündet das Landestheater eine Spaßrakete. Publikum in Hochstimmung. (…) Holger Ries und Martina Schilling haben spielend und singend alles drauf, was den Fritz Steppke und die liebreizende Marie zum unzertrennlichen Paar macht. (…) Der Jubel des Publikums ist groß. AVIS 25.09.2006 (Carl Hagens)

Schleswig Schmelzende Musical-Hits. Der Abend mündete in einem Tutti aller Solisten und dem viel zu kurzen Auftritt von Holger Ries (Tenor). Gemeinsam schmetterte das nun zum Quintett gewachsene Gesangsensemble Tonight aus Bernsteins West Side Story und bot dem begeisterten Publikum (…) ein saftiges Finale. Kieler Nachrichten 16.08.2005 (Thomas Richter)

Zwingenberg „Eine Nacht in Venedig“ (…)Um es kurz zu machen: die  (…) dankbaren Zuschauer erlebten zur großen Überraschung dennoch eine seltene Sternstunde der Operette. (…) Da kam nichts betulich oder verstaubt daher – frisch und lebendig und höchst aktuell trat die alte Tante Operette auf die Bühne. (…) Die Hauptverantwortlichen des Erfolgs waren natürlich vor allem die Solisten: (…) Holger Ries (ein Caramello mit anrührendem Tenorschmelz). Rhein-Neckar-Zeitung 14.08.2004 (Reginald Dehoff)

Zwingenberg „Eine Nacht in Venedig“ Das Beste an der Inszenierung ist indessen ihr Ensemble-Geist. (…) Einzelne herauszuheben, wirkt vor diesem Hintergrund fast ungerecht, doch was die Sänger-Leistungen betrifft, muss man auf Holger Ries (als Leibbarbier des Herzogs) und auf Britta Wieland hinweisen. Mannheimer Morgen 14.08.2004 (Hans-Günter Fischer)

Zwingenberg „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach sind kein leichtes Stück. Es stellt Ansprüche, die schwer zu bedienen sind. (…) Holger Ries schließlich beherrschte alles. Mit komödiantischem Geschick den schwerhörigen Franz, mit coolen Geldgier den Andreas, als Puffmanager Pitichinaccio die Bordellszene, als stotternd devoter Cochenille den Olympia-Akt. Rhein-Neckar-Zeitung 12.08.2003 (Werner Weckbach)

Zwingenberg Mit großem Applaus feierte das Publikum am Samstag die zweite saisonale Premiere der Zwingenberger Schlossfestspiele, Jacques Offenbachs letzte Oper, „Hoffmanns Erzählungen“. (…) Holger Ries legte als fast tauber Diener Franz mit seinem Couplet über die Arbeit im Hause Crespel ein entzückendes Kabinettstückchen hin. Eberbacher Zeitung 12.08.2003 (Peter Zechel)

Zwingenberg Bunter geht’s nicht: Mal rot-weiß, mal weiß-rot. (…) Thomas Kiemles Inszenierung von Millöckers Operette „Der Bettelstudent“ bei den Schlossfestspielen Zwingenberg. (…) Holger Ries stahl als Jan Janicki seinem Partner (…) in der Titelrolle die Schau, obwohl der die großen Nummern der Partitur (…) achtbar bewältigte. Rhein-Neckar-Zeitung 18.08.2003 (Werner Weckbach)

Zwingenberg Die dritte Premiere der Zwingenberger Schlossfestspiele gehörte der leichteren Muse, dem „Vetter aus Dingsda“ von Eduard Künneke. Thomas Kiemle hat die freche, durchaus auch frivole Berliner Operette mit leichter Hand und einer gehörigen Portion Ironie zum Plaisir des Publikums inszeniert. (…) Einfach glänzend Holger Ries als Wildenhagen, der sich mit einem gewissen Hang zum Masochismus von Julia und Hannchen abfertigen lässt. Eberbacher Zeitung 17.08.2002 (Peter Zechel)